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Tumortypisierung und Lymphomdiagnostik sind wesentliche Schwerpunkte der immunhistochemischen Methode. Die Erregerdiagnostik wird zunehmend um molekularbiologische Methoden ergänzt. Die Diagnostik bullöser Dermatosen und von Autoimmunerkrankungen bleibt weiterhin eine Domäne der direkten immunfluoreszenzmikroskopischen (DIF) Technik. Einzige Besonderheit: Gewebe für die DIF-Methode muß in speziellem Transportmedium (Gefäße mit orangefarbenem Etikett) verschickt werden. Der Versand in Trockeneis ist nicht mehr obligat. Muß der Dermatologe/Operateur immunhistologische Untersuchungen separat ordern? Nein! Die Zahl der verwendeten Antikörper ist riesengroß und mittlerweile nur noch für Fachleute überschaubar, zudem unterliegt sie ständig Revisionen. In der Regel werden immunhistologische Untersuchungen erst als Zusatzuntersuchung gezielt angesetzt insofern bleibt die Entscheidung beim Dermatohistologen. Und wenn ich einen besonderen Färbe-Wunsch habe (z.B. "unbedingt nach Melanozyten suchen!") Einfach mit Rotstift auf dem klinischen Teil des Überweisungsscheins schreiben. Einige von uns routinemäßig
eingesetzte immunhistochemische Färbungen mit Bildbeispielen: CAM5.2 (niedrig-molekulares Zytokeratin) CD1a (Langerhans-Zell-Marker) CD79a (B-Zellen-Marker) Pan-Zytokeratin EMA (Epithel-Membran-Antigen) S100-Protein Topoisomerase IIa (Mitose-Marker) ©
1998-2010
Dermatopathologie Friedrichshafen, Bodensee, Siemensstraße 6/1, 88048 Friedrichshafen, Germany,
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