DNA Hybridisierung
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DNA-Hybridisierung:

Die DNA Hybridisierung ist eine molekularbiologische Technik, die in gezielten Fällen eingesetzt wird, da sie sensitiver als vergleichbare immunhistochemische Methoden ist. Vor allem zum Monoklonalitäts-Nachweis von B-Lymphozyten (mRNA für Kappa und Lambda Kurzketten) und zum Erregernachweis (EBV, HPV u.a.) findet sie Verwendung. Das Prinzip ist denkbar einfach: einzelsträngige komplementäre Nukleinsäure-Bruchstücke werden mit einem Enzym markiert (das später die Farbe produzieren soll) und auf eine "geschmolzene" d.h. wie ein Reißverschluß geöffnete Doppelhelix gelegt, z.B. die Doppelhelix eines Erreger-Virus. Wenn die Konstellation der Helix-DNA und der Bruchstück-DNA paßt, binden sich die Stränge wie die beiden Zahnreihen eines Reißverschlusses aneinander. Jetzt ist es einfach: Unter Hinzugabe von Farbsubstrat produziert das Enzym Farbe, die lichtmikroskopisch sichtbar wird, ähnlich einer immunhistochemischen Färbung. Ein positives Färbeergebnis.

Schema Zeichnung DNA in situ Hybridisierung

        Schema DNA-Hybridisierung (86315 Byte)

 

 

 

 

 

 

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18.01.2008 18:29