Die DNA Hybridisierung
ist eine molekularbiologische Technik, die in gezielten Fällen eingesetzt wird, da sie
sensitiver als vergleichbare immunhistochemische Methoden ist. Vor allem zum
Monoklonalitäts-Nachweis von B-Lymphozyten (mRNA für Kappa und Lambda Kurzketten) und
zum Erregernachweis (EBV, HPV u.a.) findet sie Verwendung. Das Prinzip ist denkbar
einfach: einzelsträngige komplementäre Nukleinsäure-Bruchstücke werden mit einem Enzym
markiert (das später die Farbe produzieren soll) und auf eine "geschmolzene"
d.h. wie ein Reißverschluß geöffnete Doppelhelix gelegt, z.B. die Doppelhelix eines
Erreger-Virus. Wenn die Konstellation der Helix-DNA und der Bruchstück-DNA paßt, binden
sich die Stränge wie die beiden Zahnreihen eines Reißverschlusses aneinander. Jetzt ist
es einfach: Unter Hinzugabe von Farbsubstrat produziert das Enzym Farbe, die
lichtmikroskopisch sichtbar wird, ähnlich einer immunhistochemischen Färbung. Ein
positives Färbeergebnis.
Schema Zeichnung DNA in
situ Hybridisierung

aus Biogenex-Katalog
DCS-Innovative Diagnostik-Systeme
Poppenbütteler Chaussee 36
D-22397 Hamburg
zum
Anfang der Seite
©
1998-2010
Dermatopathologie Friedrichshafen, Bodensee, Siemensstraße 6/1, 88048 Friedrichshafen, Germany,
Tel. 07541/6044-0, Fax 07541/6044-10,
email: dermpath@dermpath.de
webmistress j.schroeder@dermpath.de
letzte
Aktualisierung
18.01.2008 18:29
|